Technology Inside
MS DOS
http://www.technology-inside.de/index.html

© 2009 Technology Inside

MS DOS

Die Abkürzung MS-DOS steht für Microsoft Disk Operating System und ist das erste Betriebsystem für x86-PCs. Ursprünglich wurde es für den Prozessor von Intel (8086/8088) entwickelt und wurde später zum Marktführer aller Betriebssysteme, die in einem Einzelplatzrechner zum Einsatz kommen.

Heutzutage wird MS-DOS vor allem in Embedded Systems eingesetzt, da man über Jahre hin weg MS-DOS immer weiter entwickelt hat, unter anderem durch eine grafische Oberfläche für den Benutzer. Des Weiteren wurde MS-DOS für zeitkritische Anwendungen, Startmedien und Anwendungen, die für einen direkten Zugriff auf die Hardware erfordern.

Doch heutzutage spielt MS-DOS keine große Rolle mehr, da Windows NT nicht mehr auf MS-DOS aufbaut, daher kann man unter diesem Betriebssystem Dos nur noch eingeschränkt benutzen kann. Erste Windows-Versionen 1.0 bis 3.11, 95, 98 und Me waren sehr von MS-DOS abhängig, daher benötigt man Emulatoren, die einem dies auf neueren Systemen ermöglichen.

Doch warum wird MS-DOS nicht mehr so häufig bei neueren Systemen angewendet? Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Immer wenn neue Intel-Prozessoren eingeführt wurden, dann muss man darauf achten, dass sie beim Start in einem Modus laufen, der ähnlich zum 8088-/8086-Prozessor ist. Dieser benötigte Modus nennt sich „Real Mode“ und kommt auch noch bei aktuellen Prozessoren zum Einsatz. Beispiele dafür sind, die heutigen Intel Core 2 Duo und AMD Athlon 64 X2 Prozessoren.
Da man mit der Zeit die Hürden des Arbeitsspeichers erreichte, muss man nicht sich neue Ideen einfallen lassen, mit der man eine Lösung für die Speicherverwaltung findet. Daher musste man sich von dem MS-DOS-System trennen, damit man unter anderem auch die Probleme mit den immer größer werdenden Festplatten lösen konnte.